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Johanneskirche 1966 |
Aus der Chronik
Am Anfang 1966 gibt es die Gottesdienste am Sonntag und Konfirmandenunterricht. Sobald das Gemeindehaus fertig gebaut ist, lädt Pastor Voigt zum Seniorenclub ein. Schritt für Schritt werden es mehr Menschen, die sich einsetzen, und die sich zu den verschiedenen Treffen versammeln. Die Jugendarbeit nimmt Ernst Grimm ehrenamtlich in die Hand; bald darauf folgt die Diakonenstelle. Eltern machen sich stark für die Spielstube. 1973 beginnt die Arbeit mit den Kindern; parallel mit dem Amtsantritt von Pastor Berg. Der Gemeindebrief erreicht im folgenden Jahr zum ersten Mal alle Haushalte in Wittorf und Padenstedt-Kamp.
Die Gemeinde wird zahlenmäßig immer größer, vor allem wohnen viele Kinder und Jugendliche hier. Also wird das zweite Gemeindezentrum im Iltisweg gebaut; vor allem als Treffpunkt der Jugend. Pastor Drobnik fängt 1977 auf der zweiten Pfarrstelle an, zunächst noch provisorisch in einem Hinterhofzimmer im Lerchenweg, dann im bezugsfertigen Pastorat. 1979 ruft sein Nachfolger Pastor Gilde den Besuchsdienst ins Leben. Die verschiedenen Gruppen der Gemeinde fahren auf Freizeiten, um die Gemeinschaft zu stärken. Jährlich gibt es eine Kinderbibelwoche. Zusammenarbeit ist eine gute Tradition aus der Zeit von Pastor Förster und Pastor Nohr. Zu bestimmten Gottesdiensten treffen sich die Dietrich-Bonhoeffer-Gemeinde, die Gemeinde Gartenstadt und die Johannesgemeinde. Kontakte mit den Vereinen und Institutionen im Stadtteil werden vertieft.
Ein stetiges Wachstum geht einher mit immer neuen Menschen, die für die Gemeinde wirken. Seit dem Jahr 2000 können weniger Mitarbeiter bezahlt werden. Jetzt ist Umbruchzeit: Wird mit nur noch einer Pfarrstelle die Gemeindearbeit schrumpfen? Wird sie in ehrenamtlicher Verantwortung weiter wachsen?